Studium neben dem Beruf


Wer ein Studium zum Bachelor, Master oder MBA aufnehmen möchte und trotzdem die Sicherheit und die Vorteile seiner Anstellung nicht verlieren möchte, für den bietet sich in Deutschland die Möglichkeit ein Studium neben dem Beruf zu absolvieren. Bei diesem Modell arbeitet man Vollzeit oder Teilzeit weiter und studiert nebenher während seiner Freizeit. Hierbei sind unterschiedlichste Studienformen und –Modelle möglich.

Ein Modell ist das Abendstudium oder das Wochenendstudium. Bei Abendstudium wird nach der Arbeit zu festen Zeiten am Abend und beim Wochenendstudium entsprechend am Wochenende studiert. Das Studium findet somit an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit statt. Die Vorlesungen werden dabei wie beim normalen Studium von einem Professor gehalten. Die Vorteile sind hier der Frontalunterricht sowie der direkte Austausch mit seinen Kommilitonen. Den wesentlichsten Nachteil sehen die meisten Studenten in der Inflexibilität aufgrund der festen Studienzeiten. Diese lassen sich häufig nicht oder nur schwierig mit dem Beruf in Einklang bringen und auch im Krankheitsfall verpasst man wichtige Vorlesungen.

Die Nachteile des Abendstudiums sind die Vorteile des Fernstudiums. Auch hierbei handelt es sich um ein Studium neben dem Beruf. Man erhält allerdings die Studienmaterialien nach Hause geliefert und kann selbst entscheiden wann, wo und wie man lernt. Dies ermöglicht maximale Flexibilität. Nach langen und anstrengenden Arbeitstagen ist man nicht gezwungen sich noch dem Studium zu widmen, sondern kann die Studienlänge und die Studienzeit frei wählen. Auch der Kontakt zu den Mitstudenten ist über Onlineplattformen möglich. Das Fernstudium gilt daher auch als modernste und flexibelste und mittlerweile auch als beliebteste Art der berufsbegleitenden Studiums.

Herausforderungen und Vorteile


Die Herausforderungen eines Studiums neben dem Beruf sind leicht ersichtlich. Man muss einen Großteil seiner Freizeit für das Studium opfern. Hierunter leiden Partnerschaft, Freunde, Wochenendunternehmungen und Hobbies. Dies ist nur mit einem starken Willen und einer gehörigen Portion Ehrgeiz zu erreichen. Nur wer das Studium ernst nimmt wird auch bis zum Ende durchhalten und sein Ziel erreichen. Hierbei gilt es sich nicht unter Druck setzen zu lassen und Schritt für Schritt vorzugehen. Es sollte unbedingt ein zeitlicher Puffer beim Studium neben dem Beruf eingeplant werden.

Doch es gibt natürlich auch zahlreiche Vorteile des Studiums neben dem Beruf. Besonders hervorzuheben ist das man für das Studium seinen bisherigen Beruf nicht aufgeben muss. Man verdient also während des Studiums Geld und muss sich im Anschluss keinen neuen Arbeitgeber suchen. Zudem kann neu erlerntes Wissen im Idealfall direkt in die derzeitige Tätigkeit eingebracht werden. Dies führt nicht selten schon während des Studiums zu einer Anstellungsverbesserung in Form von mehr Verantwortung oder mehr Gehalt.
Auch bei den Zulassungsvoraussetzungen zu einem berufsbegleitenden Studium gibt es attraktive Möglichkeiten. Mit Abitur ist ein Studium neben dem Beruf natürlich immer möglich. Doch auch ohne Abitur kann bei entsprechender Berufserfahrung ein solches Studium begonnen werden.

Unterstützung vom Arbeitgeber


Viele angehende Studenten stellen sich die Frage, ob man den Arbeitgeber von seinem Studienvorhaben unterrichten soll. Pauschal lässt sich diese Frage natürlich nicht beantworten. Die meisten Arbeitgeber schätzen jedoch Eigenengagement und haben auch ein hohes Interesse an einer Weiterentwicklung der eigenen Mitarbeiter. So kommt es nicht selten vor, dass der Arbeitgeber das Studium neben dem Beruf unterstützt. Eine Unterstützung ist sowohl in einer Beteiligung an den Studiengebühren als auch an einer Gewährung zusätzlicher Freizeit für das Studium denkbar.

Finanzielle Aspekte


Ein Studium neben dem Beruf ist sicher kein preiswertes Vorhaben und will daher gut überlegt sein. Allerdings ist es auch nicht so teuer wie viele glauben und hat nichts mit den immensen Kosten eines Studiums in den USA gemein. Neben den Studiengebühren an sich müssen unter Umständen noch weitere Kosten wie Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Seminargebühren, Prüfungsgebühren etc. eingeplant werden. Zu beachten ist jedoch, dass man sein bisheriges Einkommen nicht aufgibt und massiv in die Zukunft investiert. Man opfert somit heute Geld (und Freizeit) um in einigen Jahren ein deutlich höheres Einkommen erzielen zu können. Daher lohnt sich diese Investition in die eigene Zukunft fast immer. Gezahlt werden die Studiengebühren in der Regel monatlich. Wer diese nicht aufbringen kann, für den werden günstige Studienkredite angeboten, die zum Teil eine recht lange Laufzeit haben. Zudem können die Studiengebühren von der Steuer abgesetzt werden. Auch Angebote der Studienanbieter selbst sind nicht selten und können den Preis reduzieren. Die finanziellen Aspekte spielen daher nur scheinbar eine wesentliche Rolle, werden aber in der Regel überbewertet und sollten einem nicht von einem Studium neben dem Beruf abhalten.

Einfach anfangen


Wer es wirklich will, sollte es auch probieren. Das gilt für die meisten Dinge und erst recht für das Studium neben dem Beruf. Wer nach den ersten Monaten merkt, dass es doch nicht klappt hat ein paar Euro und einige Stunden an Zeit verloren. Die meisten Studenten kommen jedoch sehr gut mit einem berufsbegleitenden Studium zurecht und bleiben bis zum Abschluss dabei. Der Lohn für diese Mühen sind nicht nur ein hochwertiger Abschluss, sondern auch eine bessere berufliche Perspektive und eine deutlich Einkommensverbesserung.






weitere Themen:

Ablauf eines Fernstudiums

ILS Kosten

Anbietervorstellung

Coaching Ausbildung

Fernstudium-angebot.de: Fernstudium Vergleich kostenlos und für ganz Deutschland